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März 2011 - SMS von der Bezirkspokalendrunde
(oder die neuen Leiden des jungen K.)
13.11., 10:10
Erstes Spiel gegen Kirchberg ... hier liegt noch Schnee !!
13.11., 11:28
5:0, wie erwartet. Jetzt gegen Grafenau. Unsere Jungs heben sich
klar von der Masse ab: Uneinheitliches Outfit und wir haben den einzigen
Raucher dabei (aktuell 6 geraucht)
13.11., 13:27
5:2 gegen Grafenau. War nicht leicht. Endspiel gegen Passau (mit
Adjan). Schau ma mal ...
13.11., 14:18
2:2 stehts
13.11., 14:44
2:4. Unnötig.
13.11., 14:55
3:4 Hoffnung keimt auf.
13.11., 15:20
Letztes Spiel, 5.Satz
13.11., 15:37
Und Rahn kommt aus dem Hintergrund und muss schießen und
... SIEG. 5:4 absolut unmöglicher Spielverlauf. Das gibt es nicht.
13.11., 15:41
Habe keine Haare mehr, rauche jetzt und brauche Sauerstoff. Quirin
holt den Siegpunkt nach 0:2 Sätzen, Flo schlägt Adjan, David
macht sichere 3.
Januar 2010 - Gedicht zum 50. von Sepp W.
Der Sepp werd´ 50ge, zaxndi,
do werd´ g´feiert, fahr´
ma hi!
Dass mia do kemma, des war klar,
weil solche Festl, de san rar.
De Verwandt´n und Bekannt´n,
seine Spezln, Gratulanten,
olle hab´ns den Sepp im Blick,
wünschen G´sundheit und vui Glück.
G´sundheit braucht ma, des is richtig,
aber ´s Tischtennis is grod so wichtig.
Grod beim Sepp hot des sein Grund,
weil wenn er verliert, dann ISaER ja ned
g´sund!
B´sonders, wenn er gegen Noppen spuit
und verliert, dann werd´ er wuid.
Obwoi eahm Noppen eigentlich nix dean,
weil gegen Noppen spuit er gern.
Auf Noppen spuin, nach sein´m Konzept?,
is kinderleicht, so sogt da Sepp.
Bloß koa Angst hab´n, locker
bleib´n,
an Gegner in de Ecken treib´n,
an Ball mit Spin – und dann an leer´n,
ja, gegen Noppen spuit er gern!
Lange Noppen, Schnittwechsel, egal von wem,
des is für´n Sepp alles kein Problem!
Er muass sich bloß bewegen,
dann schlagt er wirklich jeden!
Des kon ÜBERHAUPT ned g´fährlich
werd´n,
weil gegen Noppen spuit er gern!
Und kimmt oana gegen Noppen dro,
scho is der Sepp mit seine Ratschläg
do:
„An satten Unterschnitt, und dann an Schuss,
dann is meistens eh scho Schluss!
So konnst den Sepp oft red´n hör´n,
weil gegen Noppen spiut er gern!
Und kimmt der Sepp in a Halle nei
und do is a Noppenspieler mit dabei,
dann grinst der Sepp und g´freut se
scho,
hoffentlich kimm i do dro!
Do woaß er sicher, der g´hört
eahm,
weil gegen Noppen spuit er gern!
Im Doppel is von AUSSERORDENTLICHER Wichtigkeit,
dass ma a´m Partner d´Aufschläg´
richtig deut´!
Unter´m Tisch, wos der Sepp ja ganz
guat ko,
der deut sogar de Fehlaufschläge oo!
Dann sogta, kennan Noppen gor ned stör´n,
weil gegen Noppen spuit er gern!
Der Sepp is auf 100 Lehrgäng g´wes´n,
hot olles über Noppen g´lese´n,
und wenn eine Noppe einen Ball berührt,
wos der Sepp sofort, wos dann passiert!
Er woaß des olles, aber oans is bläd,
G´WINNA tuat er meistens ned!
Und dann langt er sich ans Hirn:
„Des KONNI normalerweise ned verlier´n!“
Und olle Noppenspieler plärr´n:
„Ja, gegan´ Sepp, do spiun mia gern!“
Aber Sepp, dass dich de Noppenmänner
in Zukunft nimmer foppen kenna,
waar´s ganz guat, hab´n mia uns
denkt,
dass ma dir an Lehrgang schenkt.
Und des is unser G´schenk für
di,
a Zwoa-Tages-Lehrgang, do fahrst hi,
aber, des Wichtigste is überhaupt,
dass da d´ Lioba des erlaubt.
(c) Bernhard Hoffmann
Mai 2009 - Relegationsspiel in Traunstein
Mal noch ein Bericht aus Zuschauersicht (oder: Die Leiden des jungen R.)
Vor dem Spiel bedanke ich mich erst mal noch mal
beim Hans Lechner für die Verlegung um eine Stunde nach hinten, er
sagt mir, dass M.Heisler verletzt ist.
Puls
ist noch unten.
Der Schiri verliest vor Spielbeginn eine 10-Punkte-Liste,
was alles verboten ist.
Oweh ! Gleich mal die anderen (v.a. Walter und Heinz) warnen, die erst
zum Spielbeginn an der Halle sind, das ist ein ganz Scharfer !
Doppel: Bela Frank dominiert Flo/Wolfi alleine
nach Belieben. Anschiss vom OSR: Wolfi lässt beim Seitenwechsel seinen
Schläger nicht auf der Platte liegen. Wo gibts denn so was ? Hält
ihn einfach dauernd in der Hand ! Spielt der das erste Mal höherklassig
? Ich persönlich hätt ihm ja dafür ne gelbe Karte gegeben.
Aber für ne Gelbe muss wohl doch viel Schlimmeres passieren ... der
OSR hat eben Fingerspitzengefühl. Guter Mann.
Lauber gibt fair einen Aufschlagfehler selber
zu, Munir/Miri kommen sicher zum Sieg. Die Fans werden das erste Mal lauter,
Tröten, Trommeln und Jägermeisterratschen machen Lärm. Schätze
50 Fans, davon 25 aus Siegenburg-Town; auch die Traunsteiner sind nicht
leise. Klasse Stimmung im Traunsteiner Bunker.
Dreierdoppel: Spektakuläre Punkte und leichte
Fehler wechseln sich ab. Unsere lassen sich das Spiel der anderen aufdrücken.
4.Satz: Andy drischt auf einen Aufschlag des Gegners mit der RH voll drauf
– Punkt ! (Super, was der sich traut !)
5. Satz, Start verschlafen: 1:5, dann eine Serie
zum 10:9 – Matchball. Andy drischt auf einen Aufschlag des Gegners mit
der RH voll drauf
– Fehler ! (Wie kann man nur auf einen Auschlag so draufgehen, aber echt
!) Kurz darauf ist das Spiel weg. Mist, 1:2, der Punkt war eigentlich eingeplant.
Puls
145.
Munir spielt toll gegen Bela Frank, aber nur zwei
Sätze kann er Paroli bieten. Da Miri kampflos gewinnt, ist eigentlich
Flo sofort dran. Alle suchen ihn, Wolfi rennt durch die Katakomben, ich
suche im Umkreis von 500 Meter das Stadion ab –
Puls 155 (bei dem SR zu spät kommen, oh weh).
Aber er ist halt der Sohn vom Sepp (alle wissen
damit spätestens jetzt, wo er kurz vorm Spiel war).
Franz trinkt sein 4.Bier.
Heinz wünscht Flo nach dem Einspielen noch
Glück (Flo steht schon in der Box) – gelbe Karte für Flo und
Heinz ! (Zum Glück hatte ich Heinz gewarnt, nicht die Spieler anzusprechen
...
)
Flo und Andy räumen ab, 2 x 3:0, ich entspanne mich das erste Mal ein wenig. Gut drauf, unsere Jungstars. Die Siegenburger Fans toben.
So, jetzt hinten 1-2 Punkte und wir sind durch.
Denkste !
Chris spielt seine Stärke aus (RH-Ballonabwehr),
kommt aber gegen den sicheren Nawratil überraschend nicht damit durch.
Immerhin zwingt er Nawratil zu zwei Rückhandschlägen. Als er
im ersten ein 9:7 und im zweiten ein 10:8 hergibt, steigt der Puls wieder.
Gleichzeitig spielt Wolfi nur etwas besser als im Doppel – reicht nicht:
4:5 oh, jeh ! Ich tigere durch die Halle, klatschen kann ich mit meiner
verletzten Hand auch nicht.
Puls wieder 155.
Otto glaubt an Miri gegen Bela, ich nicht. Der
Pessimist hat wie immer recht (leider). Munir versenkt M.Heisler in Rekordzeit.
5:6.
Franz trinkt sein 5. Bier.
Jetzt in der Mitte zwei, dann sind wir dabei. Schlussdoppel könnten wir gewinnen, auch wenn hinten heute nix geht. Hinten kommt im zweiten Durchgang sicher keiner. Das spür ich.
Andy ist gegen Lauber nervös. Nach dem dritten
Aufschlagfehler von ihm
werde ich es auch. Dass er den zweiten Satz trotz 10:4 noch hergibt, macht
nix. Er hat am BRLT auch 0:2 Spiele gedreht. Lauber schlägt er sicher,
das spür ich.
Puls
165. Flo schmettert sich gegen Heisler erfolglos zu Tode. Nach 2:0 nun
2:2 gegen die Gummiwand und es scheint als habe er kein Rezept mehr. Shit.
Flo wird verlieren. Das spür ich.
Puls
180. Auf der rechten Seite 24 graue Haare mehr. Wo habe ich mein Spezi
hingestellt ? Kann mich nicht mehr erinnern. Andy verliert (dritter Satz
mit Pech), Bande fliegt. Schiri bleibt sitzen. Puh. Lauber kniet und schreit
(hat auch gut gespielt), die Traunsteiner toben.
Puls 185. Wo steht der Defibrillator zur Sicherheit ? Mal gucken. Ach,
egal, später. Flo gewinnt nervenstark. Wusste ich es doch. Puh.
Puls nur noch 180.
Franz trinkt sein 7. Bier.
Ich realisiere erst jetzt, dass das Spiel wohl
verloren ist.
Puls 140 (Fatalismus).
Alles umsonst.
So, jetzt erst recht – Mentalität.
Weiß auch nicht, eine Art Trotz-Flash. Ich schreie sie jetzt zum
Sieg. Egal und wenn ich der einzige bin.
Ich mosere Flo, Andy und Miri/Munir ein wenig an. Sie sollen gefälligst klatschen. Ich kann ja nicht. Oh. Spiel hat noch gar nicht begonnen.
Christian kann alles. Lechner liegt ihm. Er siegt
(das hat er mir zumindest im Training versprochen). Taktik geht fast auf.
Erst so weit hinten liegen, dass er ein Leck-mich-am-Arsch-Gefühl
entwickeln kann, und dann kommen. Leider gewinnt er entgegen dem Plan Satz
2. Egal. Wolfi spielt stark. Ich bleibe bei Chris. Nach Satz 3 gebe ich
Chris auf. Spüre: Das Spiel gewinnt er nie und nimmer. Die Nerven
halt. Schlage mich auf die Seite des Siegers. Feuere Wolfi an. Wittlscher
Spielrausch. Ein wahrer Kapitän, ein Held.
Mein Bruder !!!!
(Wenn das seine Frau sehen könnte, wie der
sich noch bewegen kann, wenn er will).
Zwischenfrage an Munir: Wie geht das Schlussdoppel aus ? Munir: Wir gewinnen ! Bleib ruhig, Robert.
Wolfi siegt. Ich spurte zu Christian. Der hat ohne
meine Anfeuerung 16:3 Punkte in Folge geschafft. Wussts ich doch ! Ab jetzt
wird jeder Punkt mit allem, was meine Stimme hergibt, bejubelt. 5:2 Jaaa
! Faust ! 6:2 Jaaaa ! Faust ! 7:2 Jaaaa ! 8:2 Jaaaa ! Faust ! 9:2 Jaaaa
!Werde heiser. Puls: Hab ich noch einen ? Keine Ahnung.
Chris wird auf einmal cool
. Lässt seinen Gegner und Zuschauer noch etwas zappeln, der Sauhund
!
9:3, 9:4, 9:5, 9:6, 9:7, die letzten drei Punkte in 15 Sekunden. Gut so.
Bleibt den Traunsteinern wenigstens keine Zeit zum Klatschen.
10:7. Jaaa ! 10:8. 10:9.
11:9 ! Jaaaaaa !
Hab ich noch einen Puls ? Ich glaube nicht.
Her mit der Tröte. Ah, da hinten steht mein Spezi. Franz trinkt die
9.Halbe.
Roman nagt vor Hunger
an meinem Bein (es gab nix zu Essen in der Halle)
.
Auf zum SR. Sätze zählen. Einmal, zweimal,
dreimal. Müsste reichen. Müsste reichen.
28:25 ! Das langt !!! Oder ?? Oder ???
Puls
135.
Munir und Miri: Erster Satz 8:1, na also geht doch.
Mit dem Satzgewinn sind wir zu Hause. Denkste ! 9:11.
Puls 150. Zweiter Satz 4:0, dann 8:11.
Puls 160. Ich spüre: Wir verlieren 3:0. Ich gehe zum SR – Tisch. Zähle
im Kopf die Bälle. Puh wir sind ca. 70 vorne. Muss reichen. Oder ?
Franz trinkt sein 10. Bier.
Walter und Pa monieren falsche Aufschläge. Das passt dem OSR, der die Leitung des Schlussdopels persönlich übernommen hat, aber gar net ! Spielunterbrechung: Zuschauerbelehrung !
Dann doch Satz drei an uns !!!!
Raus, schnell SMS an meine Frau schicken
. Wir habens !! Yeah. Munir und Miri wollen gewinnen. Als ich reinkomm:
5.Satz. Immer noch das selbe Spiel. Munir cool
, Miri das extreme Gegenteil
.
Ein Graßl Berne ist bei 18:18 im fünften Satz nix dagegen, bzw.
im Vergleich zu Miri die Ruhe selbst. Trotz Miris Nervosität zieht
Munir das Spiel nach Abwehr von Matchball nach Hause. Wussts ich doch !
Jubel.
Foto machen. Heinz drückt dem SR noch einiges aufs Auge.
(Recht hat er, der wird sich in Zukunft aber nicht mehr trauen, gelbe Karte
für nen Zuschauer, also so was … ). Heinz kündigt noch einen
Brief an den BTTV an.
Mann bin ich daneben. Von 10 Fotos sind 10 schlecht. Passiert mir sonst nie. Werds auf meine verletzte Hand schieben. Außerdem ist Chris einfach zu groß.
Hier ein Beispiel, ob das die Zeitung nimmt ?
TSV Siegenburg, Bayernligaaufsteiger 2009
v.l.n.r. : ???, miri, munir, wolfi (meldet sich gerade zum hallenputzen),
andy, flo (der mit der zipfelmütze am kopf)
Auf ins Wirtshaus. Dort hab ich ein sicheres Händchen.
Debreziner werden sicher schnell gehen. Und so ist es. Bekomme als Zweiter
mein Essen ! Nach nur 45 Minuten.
Roman randaliert fast, dabei dauern die Spaghetti nur 65 Minuten. Was der
immer hat ! Heinz wird erst nach 80 Minuten unruhig. Was haben die denn
alle ? Wir sind zwar die einzigen Gäste, haben aber doch mindestens
10 Essen auf einmal bestellt. So was dauert eben ...
Otto (eine Halbe hinter Franz) bestellt bei Rötzer zum 10.Mal ein 7mm-Carbon-Balsa-Super-Dupper-Holz von 1984 und will es am besten ganz günstig. Rötzer kontert geschickt, um sich dem zu entziehen: Er beginnt mit schlüpfrigen Witzen. Otto lässt sich tatsächlich ablenken. Muss ich mir merken.
So. Jetzt aber heim. Otto hat nach 2 Stunden endlich
sein Cordon Bleu bekommen. Rückfahrt. Otto sagt in Traunstein noch
was, das nächste Mal dann wieder in Siegenburg.
Warum geht bei Franz hinten das Seitenfenster dauernd auf und zu ? Ist
da was mit der Elektrik ? Egal.
So jetzt alle heim bringen. Kurzer Stopp bei der Nikolaus Stark Bank, Franz schaut da noch mal kurz nach der Konkurrenz, was die so treiben.
Um 2:30 Uhr bin ich dann im Bett.
April 2009
Im Abklang einer ruhmreichen Saison
widmet sich Franz dem Müßiggang. Während er über den
Titel seiner saisonalen Autobiographie nachdenkt (..er schwankt noch zwischen
„Franz – Weisheiten eines Unsterblichen“ und „TT for Dummys“...) massiert
Nina ihm seinen … Schlagarm mit einer Mischung aus Aloe Vera und Belagspray…
Franz: „…a
bisserl zärtlicher bitte, Du woast as doch, Arm und Schläger
san bei mia symbiotisch verbunden…aaaah, ooooh, genau,so geht’s..“
Plötzlich
stört ein noch ganz neuer, ungewohnter, frisch aufgespielter Handyklingelton
diese Rosamunde-Pilcher-Idylle:
Brrr-Blink-Brrr-Wir
sind Meister, Meister of the universe Brrr-Brrr Die anderen waren nur Geister!
Brrr-Blink-Brrr…
Franz erwacht
aus seinen Tagträumen und geht ran:
Franz: „Jaaa,
Franz, Meeeiiiister der 3. Bezirksliga, beliebtester Landesligaergänzungsspieler
aller Zeiten und in den Umfragen uneinholbarer, führender Kandidat
zu „Siegenburgs Sportler des Jahres…“
Oddo: „Grias
de Franz, da Oddo is dro.“
Franz, laut
denkend: „Wer soll des sei?…Kenn i ned!...“
Oddo: „…ned
aufleng, woasd scho, mia schpuin in da selbn Mannschaft TT…“
Franz: „…etzad
woas is wieda, Du hoisd ma imma de Bälle, wenn i a Schpui hob und
natürlich gwinn,gell?“
Oddo: „…genau,
i butz de Bälle sogar, bevor i sdir zruck geb!“
Franz: „Ah
ja. Versteh i scho. Als Fan will man halt imma nah beim unerreichbaren
Idol sein, gell. Seufz….was gibt’s denn Oddo, kann i Dir helfa, brauchst
vielleicht a aktuelles Autogramm?“
Oddo: „Hob
i doch scho. Na, i wuid wissen, stimmt des, Du bist im Kaasding fia „Tschörmänis
nexd Top- Moppel“ odren? Is des echt wahr, Franz?“
Die mithörende
Nina ganz leise zu sich selbst: „… da hätte er echte Subba-Chancen..“
Franz: „Wer
hod denn do scho wieda sei Bappn ned hoidn kinna?...wahrscheinlich da Jupp!..Wo
isn dea eigentlich…Nina, woast as Du?“
Nina: „Na
Mausibärli, oba a Nachricht vo eam is aufn AB, soll i mol drucka,
Mausibärli, mach i gern Mausibärli !“
Franz: „Ja
mach a moi, da Oddo deaf mithörn, von Fan zu Fan sozusagen – dann
kümmerst Dich oba glei wieda um mein Arm, gell!“
Nina eilt
zum AB und drückt die Abruftaste.
AB: „ CHEF,
SIE H_A_B_E_N EINE NEUE NACHRICHT, BIEP“
Jupp: „Do
is da Jupp, da Subba-Jupp, mia is ja so laaaangweilig, hob ja jetzt alles
erreicht…“
Franz nebenbei:
„so a Depp, wos na ebba?..“
Oddo: „..
woas a ned, Franz…“
Jupp: „…mia
von da IV. san bessere Absteiger als de III. je war, ham mehra Punkte und
no 30 Liter Bier gholt, waaaahnsinn !!...“
Franz: „…ja
schpinnt der dodal?...“
Jupp: „…
wollt i blos song, jetzt geh i oba ins Bad, den neien Subbastar im Spiegel
bewundern!!!“
KLONK, Jupp
hat aufgelegt.
AB: „CHEF,
SIE H_A_B_E_N KEINE WEITERE NACHRICHT, BIEP“
Franz: „Bin
sprachlos“
Oddo: „Du,
Franz, der hod fei recht, da Jupp.“
Franz: „Sei
stad, bin ganz fertig, Niiiina, mach wos, irgendwos…!“
Oddo: „Mei
Franz, nimms ned so schwer, du konnst mit mir imma redn, Du weißt
ja: „Gute Freunde…“
Franz: „…kann
niemand trennen.“ Ernüchtert legt Franz grußlos auf und
denkt brummselnd „ …a so a Mist und wer zahlt jetzt uns a Bier?“
April 2007
Unser Franz befindet sich in der
Vorbereitung zum Wettbewerb für „Siegenburg sucht den neuen Super-Noppel“.
Stündlich prüft er alle Noppen seines Belages, gemeinsam mit
Jupp hat er auch schon Namen für seine Lieblingsnoppen gefunden.
Jupp: „Du, Franz-Chef, schau da
de Noppe auf deim Schläga o, ganz wuzlig, richtig siaß!“.
Franz: „Schleck
ned sovuie hi ! Koa Wunda, das i ned olles driff.“
Jupp: „..und
de do, is de Schena. I nenns: ... Fränzchen-Schwänzchen.“
Franz: „..so
kinans doch ned ole hoaßen! ---Oba sche is da Nam imma wieda !“
Plötzlich
stört ein ohrenbetäubendes, lang nicht mehr gehörtes Geräusch
diese intime Stimmung...
Rumpel-Pumpel-Tüttl-Tüüüt-Blaulicht
blink-Tüttel-Rüttel
Franz: „Ja
is denn scho wieda Delefon?“
Jupp: „Es
leit, wahrscheinlich ruft wer o.“
Franz: „Depp!“
Und hebt ab: „Ja ich bins, Franz der Schöne, bankenübergreifender
Schwarm aller Bankkauffrauen. Jetzt noch noppiger und griffiger...hehe“
Oddo: „Servus
Franz, i bins da Oddo.“
Franz: „Ja
grüß dich Oddo, von dir hob i ja scho lang nix mehr ghört
-(Gott sei Dank, denkt er sich). Wia geht's da denn?“
Oddo: „Ned
so guad...“
Franz: „Ja
wieso denn, wo druckt denn da Belag?“
Oddo: „Woast
as nimma Franz? Am Sunda, des komische Kreisgerangeldurnier do – a so a
Zeich oba a...“
Franz: „Mei
Du Pfluftel, etz hobe des scho erfolgreich vadrängt ghabt..“
Oddo: „I
ned Franz, i konns imma no ned glam...
Franz: „....das
i ned erschta worn bin, Oddo. Verschteh i guad !“
Oddo: „...des
a Franz, oba schlimma no is...“
Franz: „....pscht,
sei staad Oddo! Brumsel-brumsel. I hob gegan Vize-Abt gluust. So a Blamasch.“
Oddo: „...i
doch a, Franz. Is ned so schlimm, dea is doch gor ned sooo schlecht.“
Franz: „...
pschscht Oddo!! Da Jupp sois ned hean! ---Lauter Bauern hod a ghabt.. „
Oddo: „...ja
i wos scho, fast scho dei Quote, Franz...“
Franz: „...red
ned ! Hint nauf spuid a, der Trimsler, in da Murmelliga...“
Oddo: „...des
starke Paarkreuz mit de brudalen Granaten. Kenn i no guad, echte Hämma,
hob mi lang obekempft...“
Franz: „Krampf
! Etz weans wieda ole ren...“
Oddo: „wos
den Franz?“
Franz: „Das
I mi blos noch om genoppt hob! “
Oddo: „Du
moanst gepoppt? Oda,Franz?“
Franz: „Na
Oddo, des is oba a ned so schlecht – mei Erfolgsstory dadad blos af de
Noppen afbaun - so rens dann wieda! Mei Imitsch is dodal beim Deifi !“
Oddo: „Wo
I doch etz a Noppen naufbabbt hob. Wega Dia doch und Deine Erfolge. Und
da Jupp a --- Da Vize oba ned—hmm?“
Franz: „----
es geht scho los. Wennst Du scho zweifelst, wos song dann de echtn Freaks
erscht..“
Oddo: „..wen
moanst? Ken i ned. Wo spuid denn de?“
Franz: „Oddo,
lass mas liaba fia heid guad sei. Wennst amoi wieda a angenehmas Thema
host, ruafst mi wieda o, Oddo. Denn du weißt ja: Gute Freunde....“
Oddo: „...kann
niemand drennen, genau!“
Beide legen auf und Franz denkt:
„ Etz brauch i an Schnaps!“
Oktober 2006
In bestechender Form befindet sich momentan
unser Kreismeister Roman. Es gibt eigentlich momentan nur eine Möglichkeit,
ihn zu schlagen. Man muss ihn psychologisch unter Druck setzen oder ihn
in absoluter Sicherheit wiegen. Die letzte Person, die das an der Platte
schaffte, war Monika Nenno von der DJK Landshut. Heimtückisch ließ
sie Roman beim Turnier in Etting 2:0 in Führung gehen, so dass dieser
(wer ihn kennt, Mitleid hatte er sicher nicht), so überheblich wurde,
dass er diese Partie letztlich mit 2:3 verlor. Naja, Bayernliga Damen ist
halt auch nicht ohne, gell Roman ?
Das Foto zeigt ihn aber wieder in Gönnerlaune,
drei Stunden nach seinem Kreismeistertitel und 10 min. nach dem Sieg der
Ersten gegen Landshut II.
September 2006 - Das Wunder von Abensberg
Mai 2006 - Die Lieder von der Meisterfeier
Gesang: Martin Schweiger
Texte: Martin Schweiger, Klaus
Göttl, Robert Wittl
Zweite Mannschaft, Melodie: "Anton aus Tirol"
Zwoate........... Zwoate........... Zwoate...........
Wir spielen schön,
wir spielen toll,
wir spielen Tisch-ten-nis wie
Boll.
Unsere frisch geklebten Schläger
San a Wahnsinn für die Gegner
Und d´Figur
A Wunder der Natur.
Wir sind so stark
Und auch topfit
Wir tänzeln vor und auch
zurück.
Treffen wir auch noch das Ei,
ist das Spiel dann schnell vorbei.
Unter die Dusche und zum Mario
nei.
Vorhandnoppen, Wittl Heiner,
Schläger werfen tut nur einer,
und da Moose mim Pullunder,
auch da Pit wird immer runder.
Und da Sepp, der duad recht jamman
Und da Frank hoit olle zamman.
Wir spielen schön,
wir spielen toll,
wir spielen Tischtennis wie Boll.
Unsere frisch geklebten Schläger
San a Wahnsinn für die Gegner
Und d´Figur
A Wunder der Natur.
Wir sind so stark
Und auch topfit
Wir tänzeln vor und auch
zurück.
Treffen wir auch noch das Ei,
ist das Spiel dann schnell vorbei.
Unter die Dusche und zum Mario
nei.
Zwoate........... Zwoate......... Zwoate.........
Mayer Christian, Melodie: "Ist das nicht himmlisch"
Ist das nicht himmlisch,
wenn Du mal im Training bist.
Ist das nicht paradiesisch,
wenn Du nicht alleine bist.
Ist das nicht wunderbar,
so könnt es immer sein,
gehst an die Platte und spielst
Dich ein bisschen ein.
Ist das nicht wunderbar,
so könnt es immer sein,
gehst an die Platte und spielst
Dich ein bisschen ein.
Bist du dann in der Bank drin,
weit weg von Siegenburg
dann fängst du an zu träumen.
Ein Training wär jetzt sau
guat
Ist das nicht himmlisch,
wenn Du mal im Training bist.
Ist das nicht paradiesisch,
wenn Du nicht alleine bist.
Weingartner Sepp, Melodie: "Sieben Fässer Wein"
Spitzenspieler Wein
Kann für andere nicht gefährlich
sein.
Das ist schon gelacht
Spielt der Andere nur auf einem
Bein
Er zieht hart an
Und wenn der Gegner trifft,
ist es für Wein das allergrößte
Gift.
Dritte
Mannschaft, Melodie: "Pfiade God, Elisabeth"
(Refrain
jeweils gesungen von der Vierten)
Pfiade Gott, Weingartner
Dich zu schlagen, des war wunderbar,
o u o u o, es war so sche.
Pfiade Gott, Dietma-har
Dei Nervenstärke, wunderbar
o u o u o, etz steigst du auf.
Mia ham doch nix vo Liebe gsagt
Ders dan ma wissen.
Mia ham bloß gsagt, dass
mia eich schlong.
Schauts uns doch net so damisch
o,
mia wean eich net vermissn.
Mia wünsch ma uns: bleibts
bloß do ohm.
Pfiade Gott, Berni Bua
Du schwitzt fei scho in oana Dua,
o u o u o, nächst´s
Jahr no mehr.
Piade Gott, Christo-hof,
Mit Dir hot ma einfach nie an
Zoff,
o u o u o, Du deafst a redn.
Mia ham doch nix vo Liebe gsagt
Des dad´n ma wissen.
Mia ham bloß gsagt, dass
mia eich schlong.
Schauts uns doch net so damisch
o,
mia wenn eich net vermissn.
Mia wünsch ma uns bleibts
bloß do ohm.
Piade Gott, Forsthofa
De Turnschuah leichten wunderbar,
o u o u o, de ham uns blendt.
Pfiade Gott, Mayer C.
Dia zum Zuschaun duad scho weh,
o u o u o, di samma los.
Mia ham doch nix vo Liebe gsagt
Des dad´n ma wissen.
Mia ham bloß gsagt, dass
mia eich schlong.
Schauts uns doch net so damisch
o,
mia wenn eich net vermissn.
Mia wünsch ma uns bleibts
bloß do ohm.
Erste Mannschaft, Melodie: "Fürstenfeld"
Langsam findt da Tag sei End
Und die Nacht beginnt
In da Trainingshalle
Macht oana Aufschläg gegn
d´Wend
Des kann doch nur da Wachsmuth
sei
Er steht da ganz valoan
Er dad doch bloß grod warten
Auf sein Sparringskompagnon.
Doch der duad grod sei Glück
probiern
In da Duschkabine drin.
Er versucht verzweifelt
sich zum ersten Mal rasiern
Aus da Traum zerplatzt
de Dia geht auf: d´Noppen
schaun scho rei
Da Werner grinst und sogt zu eam:
„Sche dasd auf mi gwart host,
i spui mi jetz mit dir ei.“
Stundenlang trainiern sie scho
Wochenlang plong si si o
Laufan um de Halle rum
Und krackln unterm Tisch rundum.
Doch es is zum narrisch wean,
koana duad vei besser wean.
Da Ansche kriagt sche langsam
gnua
Und frogt scho, wos de do duan.
Da Woife fangt scho o zum Woana
Rückhand-Topspin geht heit
koana.
Doch da Kare plärrd no lauta:
Ja den heast glei bis auf Stauda.
Mia steig´n endlich auf !
Jed´n haun ma nauf !
Mia spuin jeds moi guad !
Denn mia san aus Siegenburg !
April 2006 - 30.04.
Das Wunder von .... Riedenburg
- oder wie sich doch die (Sport-) Geschichte
manchmal wiederholt.
Vorrunde, 4er-Gruppe:
Erstes Spiel gegen Riedenburg II: Unsere Aufstellung
Weingartner, Schmid, Göttl, Wittmann
5:1 Sieg, Weingartner verliert gegen Gabler
Zweites Spiel gegen Burgweinting: gleiche Aufstellung
0:6 verloren !
Drittes Spiel gegen Dachau: gleiche Aufstellung
5:1 Sieg, Weingartner verliert gegen irgendeinen
Asiaten (wahrscheinlich Vietnamese), namens Tang, oder so.
Damit Gruppenzweiter und im Halbfinale gegen
Altmannstein:
Aufstellung Zajontz, Weingartner (1), Schmid
(2), Wittmann (2), Doppel: Schmid/Wittmann, Weingartner/Göttl (1)
Wir gewinnen 6:4 (im Halbfinale wurde ein anderes
Spielsystem gespielt), Weingartner gewinnt gegen die Nummer 2 von Altmannstein,
der bisher kein Spiel verlor, sein einziges Einzel, klar 3:0. Gegnerische
Spieler drücken mir ihre Bewunderung für das überragende
Spiel von Weingartner S. aus.
Finale wieder gegen Burgweinting: Neue optimierte
Aufstellung Weingartner, Schmid, Zajontz, Göttl, Doppel Schmid/Wittmann,
Weingartner/Göttl
6:4 Sieg, mit einem überragenden Schmid
(2) mit schmidschen Zauberbällen, Zajontz (2) Göttl (1) und Schmid/Wittmann
(1). Burgweinting geschockt !
Der Sieg ist unser, die Kreisligawelt in Ordnung
!!!
Gruß, Klaus
März 2006 - 20.03.
Korrigierte Fassung vom 23.3.:
Wieder mal was Wahres hier zu lesen. Bericht
vom Spitzenspiel der 1.KL Riedenburg - Siegenburg III:
Dreierdoppel, 1.Satz, 1. Aufschlag Weingarter
... Aufschlagfehler, 2. Aufschlag Weingartner .... Aufschlagfehler, 1.
Aufschlag Gabler ... Aufschlagfeher, 2. Aufschlag Gabler ... Rückschlagfehler.
Fazit - es stand 3:1 und der arme Ball hat bis
zu diesem Stand sage und schreibe einmal das Netz überquert, so groß
war die nervliche Belastung aller Beteiligten.
März 2006 - 19.03.
Germanys next Top-Modell: Drei weitere Bewerber
heimlich und ungeschminkt beim Casting fotografiert:
(Heidi Klum bekam kurz danach einen Schwächeanfall.)
März 2006 - 18.03.
(Alkoholbedingte) Pause
März 2006 - 17.03.
Diese Fotos (s.u.) sind so gut und einzigartig,
dass hier ein Wettbewerb ins Leben gerufen wird. Wer mir bis zum 1.April
die beste Geschichte dazu liefert, bekommt im Vereinsheim eine Goaßmaß.
(Die Geschichten müssen allerdings einigermaßen jugendfrei sein,
sie werden hier veröffentlicht.) Foto 1 zeigt den glühenden Schalke
Fan Werner L. mit unserem Jugendbetreuer, Foto 2 zeigt den Paparazzi Josef
S. mit unserem Jugendbetreuer.
(Zum Vergrößern anklicken)
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März 2006 - 16.03.
Wir reden nicht, wir handeln !! Gelebte Emanzipation
in der TT-Abteilung Siegenburg ist für uns selbstverständlich.
Wöchentlich werden sich in Zukunft diese
drei Herren nach einem harten Ausscheidungswettbewerb (es gab 14 weitere
Bewerber !) die Aufgabe der Hallenreinigung teilen. Die Sieger bestachen
durch ihre exzellente Wischtechnik, sowohl mit der Besenvorhand als auch
mit der Wischmopsrückhand. Es wird vermutet, dass diese Herrn durch
jahrelanges häusliches Geheimtraining sich diesen Vorteil gegenüber
den TT-Kameraden verschafft haben.
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März 2006 - 15.03.
| Franz, der I. drehte beim TSV-Fasching völlig
durch (wirklich erschreckend, was zwei Niederlagen gegen den ATSV aus einem
jungen, netten, anständigen Menschen machen können). Zunächst
brüllte er, dass er gegen Jochen Gabler oder Robert Wittl, oder im
Doppel mit´m Otto ganz gleich gegen wen niemals mehr einen Punkt
verlieren würde, was keiner der Anwesenden auch nur im Ansatz glaubte,
er wurde ausgelacht. Daraufhin steigerte er sich in den Wahn, der Kaiser
von Siegenburg zu sein und versuchte den anwesenden Faschingsprinz der
Siegonia hinterrrücks anzugreifen. Sofort schritt die hübsche
Saalwache ein (siehe Foto) und führte den als Baby getarnten Verbrecher
(auf dem Foto in der Mitte) ab. Er versuchte sich im Suff noch freizubekommen,
indem er anbot, als Gardemädchen einzusteigen, doch da machten ihm
seine haarigen Beine (neben seiner Hüftsteifheit) einen Strich durch
die Rechnung.
P.S: Man beachte das Schmerbäuchlein (oder hatte er da nen Geldbeutel drunter , wer weiß, wer weiß ...die Antwort kennt nur eine ...) |
![]() |
März 2006 - 13.03.
Viele werden sich wundern, warum auf einen Schlag
so viele Klatscheinträge erscheinen werden. Die Lösung ist ganz
einfach. Nach dem Spiel in Abensberg III (der Gastgeber wollte nicht einkehren),
trafen sich Teile der Vierten beim Abteilungsleiter, setzten sich die Denkkappen
auf (siehe Selbstauslöser-Foto) und machten ein anständiges Brainstorming
bis um 1,5 Promille Uhr. Viel Spaß die nächsten Tage ...
Januar 2006
Nun, es gibt Geschichten, die wirken
einfach so. Da diese Geschichte aber kompliziert und verwickelt ist, muss
ich etwas ausholen, aber glaubt mir, auch wenn es viel zum Lesen ist, es
ist lesenswert !
"Die Fahrt übers Land -"
ein Verfolgungsroman, den das
Leben schrieb
Freitag, 20.1.2006, 23.00
Robert Wittl, Abteilungsleiter
in Siegenburg, beschließt freudetrunken, noch etwas mit der Ersten
zu feiern. So muss seine Frau, die den TSV mit angefeuert hat, die weite
beschwerliche Reise durch die dunkle Nacht alleine antreten. Fast alleine.
Mit ihr steigen drei Gefährten ins Auto. Am Beifahrersitz Angi Maier,
auf der Rückbank Stattler und Waldorf Emil Wittmann
und Walter Hofmann, die schon viel in ihrem Leben erlebt haben, aber auch
für sie sollte es noch Neues geben.
Zeitgleich oder kurz zuvor treten auch Otto Summerer und Werner Lindler den Weg zurück an. Sie waren auf der Hinfahrt Robert gefolgt, denn nach Dingolfing hatte sie es in ihrer TT-Karriere noch nicht verschlagen (das Weiteste war bisher Thaldorf). Ob sie den Rückweg finden ?
Freitag, 20.1.2006, 23.35
Kurz nach der Autobahnabfahrt
in Altdorf kommt es scheinbar zum zufälligen Zusammenschluss der beiden
Autos. Otto, mit einem Schalke-Fan am Beifahrersitz etwas unsicher, beschließt,
dem Auto vor ihm zu folgen. Er denkt, Robert sitzt am Steuer und will so
sicher nach Hause kommen.
Freitag, 20.1.2006, 23.38
Am Kreisel auf der B 299 vor
Arth erblickt Dagmar ein Polizeiauto. Da fällt ihr siedend heiß
ein, dass die keinen Führerschein dabei hat und auch sage und schreibe
2 0,33er Pils getrunken hat. Sie wähnt sich schon mit einem Fuß
im Gefängnis. Als sie kurz darauf in den Rückspiegel sieht, merkt
sie, dass ihr ein Auto folgt. Im Auto von Dagmar bricht Panik aus. Otto
fährt nichtsahnend knapp hinter ihr her.
Freitag, 20.1.2006, 23.44
Alle Pläne, wie z.B. ein
Fahrerwechsel bei laufender Fahrt werden verworfen, da keiner einen Führerschein
dabei hat und jeder schon mehr als zwei Pils hat. Da hat Angi Maier in
Weihmichl die rettende Idee: Runter von der B 299, in der Kurve einfach
gradaus in die Pampas, so werden wir sie los. Im Auto dahinter entwickelt
sich daraufhin folgender Dialog: Werner: "Wo fahrn denn die hin ???" Otto:
"Wenn die so fahrn, da ist der Robert , der Emil, der Walter drin, das
muss ne Abkürzung sein, da fahr ich hinterher, da bleib ich dran."
Freitag, 20.1.2006, 0.34
Selbst über Schmatzhausen,
Hohenthann und Rottenburg läßt sich die "Polizei" nicht abschütteln.
Im Passat ist so ein Dampf (Angstschweiß), dass man durch die Heckscheibe
nichts mehr sieht. Der Plan, in die Tschechei zu flüchten, wird wegen
Benzinmangel verworfen. Otto hat Mühe zu folgen. Er überlegt,
aufzublenden, verwirft aber den Gedanken. (Dagmar hätte SOFORT gehalten
und hätte mit erhobenen Händen den Wagen verlassen).
Freitag, 20.1.2006, 0.45
Kreuzung in Wildenberg: Ein
letzter, verzweifelter Versuch: Ab in Richtung Train - und siehe da, ein
Wunder, das "Polizeiauto" biegt ab (Otto muss ja Werner noch nach Abensberg
fahren.) Alle sind erleichert und 10 Minuten später sicher am Vereinsheim.
Samstag, 20.1.2006, 7.58
Robert holt Otto zur Kreipokalendrunde
ab. Otto: "Du Knaller, was bist denn DU gestern zusammengefahren ... ???!
Des gibt aber scho einen Klatscheintrag, oder ?"
Hiermit erledigt. (Ich hoffe,
ich überleb diesen Eintrag
).
-The End-
Januar 2006
Den älteren Spielern ist sicher
noch das Gesangsduo Hoffmann und Hofmann
bekannt, die in den siebziger Jahren mit Liedern wie "Himbeereis zum
Frühstück" bekannt wurden. Dieses Duo feierte nun Wiederauferstehung ![]()
.
Dieses Foto zeigt Hoffmann & Hofmann, wie sie gerade zu Spielbeginn
ihre neue Show zum Besten geben. Das Teisbacher Einserdoppel war daraufhin
so perplex, dass es mit 3:1 den kürzeren zog. (ehrlich gesagt, wenn
man sich das Foto in Ruhe anschaut, muss man sich wundern, dass die Teisbacher
überhaupt einen Satz gewinnen konnten, Hut ab vor dieser Leistung
...
).
November 2005
Endlich mal eine Geschichte, bei der man nix
dazuerfinden muss, die kommt auch so ganz gut:
Im Spiel Siegenburg V - Train wunderte sich der
Käpt´n der V., der Berne, warum in den ersten drei Sätzen
seines Einzels kaum ein Ball so gekommen ist, wie er es gewohnt war.
Als dann das Spiel von Emil Wittmann aufgerufen wurde, stellte man nach
einiger Suche fest, dass Bernhard mit dem falschen Schläger, nämlich
dem vom Emil, spielte. Außer den Farben (rot/schwarz) ist da alles
anders, nicht nur die Beläge, sondern auch der Griff !!
Bleibt nur die Frage, warum das so kam:
a) Emil, der alte Bilanzspieler
, wollte den Berne schwächen, damit er ihn in der Rangliste überholt
und hat ihm den Schläger untergeschmuggelt.
b) Berne ist vor bzw. in den Spielen so konzentriert
und "im Tunnel",
dass man
ihm auch eine rot/schwarze Bratpfanne in die Hand drücken könnte,
ohne dass er es merken würde.
c) Mei, des is hoid de Fünfte !
d) Jede Halbe kennst !
Oktober 2005
H.G.S., vielen besser unter seinem Pseudonym
"Otto" bekannt, hat eine ganz eigene neue Sportsprache entwickelt. Damit
ihn Mitspieler, Vereinsmitglieder und Gegner in Zukunft besser verstehen,
hier die erste Ausgabe vom Wörterbuch "Otto - Deutsch":
| Wort | Bedeutung / Übersetzung |
| Summerer ! | leichter Fehler |
| SUMMARAH !! (laut gesprochen) | schwerer Fehler oder Aufschlagfehler |
| Jawollll | Schöner Punkt |
| JAWOLLLL !! (laut und schnell gesprochen) | Wichtiger Punkt in entscheidender Phase. |
| (J)AOLLLL !! (tief und sehr laut aus der Kehlen- oder Magenregion heraus) | Wichtiger Punkt in fast schon hoffnungsloser Phase. |
| "...." | 100 %iger Punkt wurde gerade vergeben |
| "...." (mit gleichzeitigem Bücken des Oberkörpers in Bodennähe, oft durch gleichzeitiges Wippen als Dehnungsübung getarnt) | Es geht einfach gar nix. |
| "...." (mit gleichzeitigem Anspannen des rechten Bizeps und Hand zur Faust geballt, wild entschlossener Blick in Richtung Gegner) | Jetzt gehörst mir. |
| Wehe es gratuliert ma oana ! | Habe gerade mein Spiel trotz schlechter Leistung gewonnen. |
| "gluck .... gluck" | Ich bin nervös. (Verzweifelter Versuch durch einen Griff zur Droge Alkohol die Nerven in Griff zu bekommen.) |
Oktober 2005
Nochmal
mit einem blauen Auge kam die Dritte beim glücklichen Auswärtssieg
in Train davon. Würde man eine Schilderung dieses epischen Matsches,
äh Matches versuchen, würde das die Speicherkapazitäten
dieser Homepage sprengen. Fazit: Man muss einfach dabei gewesen sein.
P.S. Es ist nur ein Gerücht, dass das Erscheinen des Siegenburger
Abteilungsleiters
um 22.15 Uhr (4:7) aus einem Häufchen wimmernden und klagenden Elends
namens dritte Mannschaft (Ausnahme: Franz M., Bundesfranzler in spe, s.u.)
ein Winnerteam formte, das ab diesem Zeitpunkt keinen Punkt mehr abgab
(9:7). Wie gesagt, nur ein Gerücht ...
August 2005
| In Zukunft werden sich
alte (K.Göttl |
=> 2. Neueröffnung - Musikpalast
B16 in Kelheim <=
"Langweilen könnt ihr euch woanders!" - Mit diesem Spruch startet am Donnerstag, den 08.09.2005 in Kelheim eine neue Disco-Ära. Auf den über 2.000 qm des Musikpalastes B16 finden die Gäste gleich 5 Erlebnisbereiche. Zu den 5 Erlebnisbereichen zählen das "Flash", der "Tanzstadl Oberbayern", der "Club", das "Pharao" sowie das "Bistro". Ein Musikpalast für alle von 16 bis 66 Jahre (Emil ist schon 71 - ob der noch reindarf ?) ! Dem einen oder anderen werden 3 der 5 Bereiche und vielleicht auch schon das Logo vom Tanzhaus A9 aus Lenting sehr bekannt vorkommen. Aber keine Angst, der Musikpalast B16 ist keine Kopie des schon seit 3 Jahren bestehenden Tanzhaus A9. Ganz im Gegenteil. Dem Besucher kommt die langjährige Erfahrung des Betreibers und die Übernahme von guten Konzepten nur zu Gute. So ist durch einen aufwendigen Komplettumbau der Disco K-7, die im Frühjahr 2004 geschlossen wurde, am selben Ort ein Musikpalast mit allen nur erdenklichen Raffinessen und Highlights entstanden. So wird der Musikpalast B16 die Besucher weit über die Grenzen der Region Kelheim in seinen Bann ziehen. Mehr auf der erst kürzlich online gegangenen Homepage: http://www.partys-bei-uns.de/newsletter/2005-16/b16-kelheim/ |